Barrakuda Riff


  • Riff / Steilwand

  • Durchschnittliche Tiefe: 12 Meter

  • Maximale Tiefe: 50 Meter

  • Mindestanforderung: Open Water Taucher

Das Barrakuda Riff bildet zwischen einem freistehenden Felsen und der Insel ein Plateau in 11 m Tiefe. Über ihm tummeln sich zahlreiche Fischschwärme (Mönchsfische, Gelbstriemen, Papageienfische und Seriolas).

Der Name dieses Tauchplatzes kommt von den vielen auf der Seeseite vorkommenden Barrakuda-Schulen, die sich am Fischreichtum hier satt essen.

Unser Boot ankert in einer kleinen Bucht unweit des eigentlichen Riffes. Du tauchst auf einer Tiefe von 8 m entlang der Riffkante in Richtung Fels, den du bereits bei der Anfahrt gesehen hast. Das Riff ist seeseitig durch Seegras begrenzt und zieht sich im Laufe deines Tauchganges in größere Tiefen. An den Abhängen sind Muränen, Zackenbarsche und Meerbarbenkönige ebenso anzutreffen wie Schwärme von Bernsteinmakrelen. Auf den tieferen Sandflächen stecken prachtvolle Steckmuscheln mit in Symbiose lebenden Garnelen im Sand.

Im Uhrzeigersinn folgst du dem Riff und siehst einen großen Oktopus, der schüchtern aus seinem Loch blickt. Ein Blick ins Freiwasser und - wie es beim Briefing an Bord bereits beschrieben wurde - die Barrakuda-Schule steht dort nahezu reglos und beobachtet dich. Du kannst dein Glück kaum fassen. Doch es soll noch besser kommen!

Langsam läßt du dich auf die tieferliegende zweite Steilwand fallen - bedeckt mit einem großen Fischernetz und faszinierend bewachsen. Du begegnest in einer Tiefe von 26 m großen Zackenbarschen und Thunfischen beim Jagen. Während du um die Ecke des Riffes biegst, siehst du aus dem Augenwinkel die Mönchsrobbe gemächlich vorbei ziehen. Sie scheint dich auch gesehen zu haben und nähert sich dir neugierig, um mit deinen Luftblasen zu spielen. Welch ein Erlebnis! Noch schnell ein Foto als Beweis für die anderen und schon geht es auf direktem Weg zurück Richtung Tauchboot.

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